| Merkmal | Öffentlich belegter Stand |
|---|---|
| Vollständiger Name | Polina Liefers |
| Geburtsdatum | In den geprüften offiziellen Quellen nicht bestätigt |
| Alter | Ohne bestätigtes Geburtsdatum nicht verlässlich anzugeben |
| Geburtsort | Moskau, nach eigener Biografie |
| Beruf | Bühnen- und Kostümbildnerin |
| Vermögen | Keine verlässliche öffentliche Angabe |
Polina Liefers gestaltet Bühnenräume und Kostüme für Oper und Theater. Die in Moskau geborene Künstlerin studierte Szenografie an der Moscow Art Theatre School und zog nach eigener Darstellung 2015 nach Berlin. Programme von Opernhäusern und Festivals in mehreren europäischen Ländern dokumentieren ihre Arbeiten.
Wer ist Polina Liefers?
Ihre Arbeiten umfassen Sprech- und Musiktheater. Je nach Produktion entwirft Liefers Bühnenbilder, Kostüme oder beides.
Herkunft und Ausbildung
In ihrer veröffentlichten Biografie schreibt Liefers, sie stamme aus einer deutsch-russischen Theaterfamilie und sei in Moskau geboren. Ihre Ausbildung an der Moscow Art Theatre School wird auch von der Staatsoper Berlin genannt. Dort studierte sie Szenografie. Zu ihren frühen Arbeiten gehörten Bühnenbilder für Sprechtheater, auch am Moskauer Tabakov-Theater. Die Staatsoper Berlin nennt außerdem ihre Beteiligung an „Normansk“, einer Performance am Meyerhold-Zentrum.
Die Staatsoper hält fest, dass „Normansk“ für den russischen Theaterpreis Golden Mask 2015 nominiert war. Daraus ergibt sich kein persönlicher Preisgewinn von Liefers: Eine Nominierung der Produktion ist keine Auszeichnung aller Beteiligten.
Der berufliche Weg in Berlin
Liefers datiert ihren Umzug nach Berlin auf 2015. Ihre Website beschreibt zunächst Assistenzen an mehreren Häusern, darunter der Staatsoper Unter den Linden, der Mailänder Scala und dem Berliner Ensemble. Auf die Assistenzen folgten eigene Entwürfe für Berliner Produktionen.
Für 2017 nennt ihre Biografie „Eine kleine Sehnsucht“ und die Kinderoper „Der unglaubliche Spotz“ als frühe eigenständige Arbeiten an der Berliner Staatsoper. Bei „Der unglaubliche Spotz“ führt die Produktionsseite der Staatsoper sie ausdrücklich für Bühnenbild und Kostüme. Eine Pressemitteilung zur „Geschichte vom Soldaten“ ordnet ihr die Raumbühne gemeinsam mit Jürgen Flimm zu; die Kostüme gestaltete dort Birgit Wentsch. Später entstanden laut ihrer Biografie unter anderem das Bühnenbild für Mozarts „La clemenza di Tito“ am Staatstheater Braunschweig und Kostüme für „Don Karlos“ am Schauspiel Köln. Die Rollen unterscheiden sich von Produktion zu Produktion; ein pauschales Etikett für alle Arbeiten wäre daher ungenau.
Welche Opernproduktionen sind dokumentiert?
Das Maggio Musicale Fiorentino in Florenz nennt Liefers als Bühnenbildnerin für Gounods „Roméo et Juliette“ im Jahr 2022. Auch bei Cileas „Adriana Lecouvreur“ weist das Haus ihr das Bühnenbild zu. In beiden Produktionsangaben steht Julia Katharina Berndt für die Kostüme.
Bei Händels „Serse“ am Staatstheater Augsburg war die Zuständigkeit umgekehrt: Die Kostüme sind Liefers zugeordnet, das Bühnenbild Katharina Laage. Das Programm der Wuppertaler Bühnen nennt sie wiederum für das Bühnenbild von Mozarts „Don Giovanni“, während Veronika Kaleja die Kostüme gestaltete. Das Spielzeitheft 2025/26 kündigte die Wiederaufnahme für September 2025 an.
Für die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik 2025 verzeichnet das Haus der Musik Liefers bei Vivaldis „Il Giustino“ für Bühne und Kostüm. Auch das Theater Pforzheim führt sie in seiner Produktion von Bizets „Carmen“ für die Ausstattung. Das Stadttheater Fürth kündigt für den 27. Oktober 2026 eine Aufführung dieser Pforzheimer Inszenierung an und nennt Liefers für Bühne und Kostüme.
Was ist über Privatleben und Vermögen bekannt?
Die hier herangezogenen offiziellen Berufsprofile nennen kein bestätigtes Geburtsdatum und keine belastbaren Angaben zu Familienstand oder Vermögen. Ein genaues Alter oder ein Vermögensbetrag lässt sich daraus nicht seriös angeben. Liefers bezeichnet Berlin in ihrer Biografie seit 2015 als ihren beruflichen Standort.
Häufige Fragen zu Polina Liefers
Was macht Polina Liefers beruflich?
Sie entwirft Bühnenbilder und Kostüme für Theater- und Opernproduktionen. Ob sie Bühne, Kostüme oder beides gestaltet, zeigen die jeweiligen Produktionsangaben.
Woher kommt Polina Liefers?
Nach ihrer eigenen veröffentlichten Biografie wurde sie in Moskau geboren. Sie studierte dort Szenografie und gibt an, 2015 nach Berlin gezogen zu sein.
Für welche Opernhäuser hat sie gearbeitet?
Offizielle Produktionsangaben dokumentieren unter anderem Arbeiten an der Staatsoper Berlin, am Maggio Musicale Fiorentino und bei den Wuppertaler Bühnen. Daneben stehen Festival- und Theaterproduktionen in Innsbruck, Augsburg und Pforzheim.
Hat Polina Liefers die Golden Mask gewonnen?
Ein persönlicher Gewinn ist durch die geprüfte Staatsoper-Biografie nicht belegt. Dort ist vielmehr von einer Nominierung der Performance „Normansk“ für den Preis 2015 die Rede.
Wie alt ist Polina Liefers und wie hoch ist ihr Vermögen?
Die hier geprüften offiziellen Quellen bestätigen weder ihr genaues Geburtsdatum noch eine belastbare Vermögensangabe. Ein exaktes Alter oder ein Geldbetrag wäre daher nicht verlässlich.
Fazit
Liefers’ Arbeiten reichen von Bühnenbildern in Florenz und Wuppertal bis zu Kostümen in Augsburg und der Gestaltung von Bühne und Kostüm in Innsbruck. Die Produktionsangaben zeigen zugleich, wie unterschiedlich ihre Aufgaben von Stück zu Stück sind.
Recherche und Quellen
Grundlage dieses Artikels sind Liefers’ eigene Biografie sowie Künstlerprofile, Spielzeitprogramme und Produktionsangaben der beteiligten Häuser.
Quellenstand: 24. September 2026
- Polina Liefers – eigene Biografie: Belegt ihre Selbstaussagen zu Herkunft, Ausbildung, Berlin und ausgewählten Arbeiten.
- Staatsoper Berlin – Künstlerprofil: Bestätigt Ausbildung, frühe Theaterarbeit und die Nominierung von „Normansk“.
- Staatsoper Berlin – „Der unglaubliche Spotz“: Nennt Liefers für Bühnenbild und Kostüme.
- Staatsoper Berlin – Pressemitteilung zur „Geschichte vom Soldaten“: Ordnet Raumbühne und Kostüme den jeweiligen Beteiligten zu.
- Maggio Musicale Fiorentino – „Roméo et Juliette“: Bestätigt ihren Bühnenbildcredit für die Florentiner Produktion von 2022.
- Maggio Musicale Fiorentino – „Adriana Lecouvreur“: Führt Liefers für das Bühnenbild und Julia Katharina Berndt für die Kostüme.
- Staatstheater Augsburg – Spielzeitprogramm: Verzeichnet die Zuständigkeiten für Kostüme und Bühne bei „Serse“.
- Wuppertaler Bühnen – Opernspielzeit 2025/26: Belegt ihren Bühnenbildcredit und die Wiederaufnahme von „Don Giovanni“.
- Haus der Musik Innsbruck – „Il Giustino“: Nennt sie für Bühne und Kostüm bei den Innsbrucker Festwochen 2025.
- Theater Pforzheim – „Carmen“: Führt Liefers für die Ausstattung der Produktion.
- Stadttheater Fürth – „Carmen“: Belegt die angekündigte Aufführung im Oktober 2026 und ihren Credit für Bühne und Kostüme.

