Nele Lindemann, Jahrgang 1985, ist eine deutsche Theaterregisseurin und Dramaturgin. Offizielle Theaterquellen verzeichnen Arbeiten am Badischen Staatstheater Karlsruhe, am Maxim Gorki Theater in Berlin, bei den Vereinigten Bühnen Bozen, am Theater Aalen und an der Oper Halle. Sie ist die Tochter des Musikers Till Lindemann; öffentlich dokumentiert ist sie jedoch vor allem durch ihre eigene Arbeit in Schauspiel, Dramaturgie, Kuration und Musiktheater.
Nele Lindemann im Überblick
| Merkmal | Verifizierte Angabe |
|---|---|
| Vollständiger Name | Nele Lindemann |
| Geburtsjahr | 1985 |
| Alter | 40 oder 41 Jahre (Stand: 22. September 2026) |
| Genaues Geburtsdatum | Nicht öffentlich bestätigt |
| Geburtsort | Nicht verlässlich belegt |
| Beruf | Regisseurin und Dramaturgin; zuvor künstlerische Referentin und kuratorische Assistentin |
| Bekannt als | Tochter von Till Lindemann |
| Vermögen | Keine belastbare öffentliche Angabe |
Wer ist Nele Lindemann?
Lindemann verbindet dramaturgische Textarbeit mit Produktionsbegleitung und Regie. Das Badische Staatstheater Karlsruhe führt sie als Gast und nennt zugleich ihre früheren Funktionen am Haus. Eine derzeitige Festanstellung an einem Theater ist in den ausgewerteten Quellen nicht ausgewiesen.
Der öffentlich nachvollziehbare Teil ihrer Biografie betrifft fast ausschließlich ihre Ausbildung und ihre Theaterarbeit. Zu einem exakten Geburtstag, ihrem Geburtsort, Wohnort oder aktuellen Familienstand liegen dagegen keine verlässlichen Angaben vor. Der Artikel trennt deshalb belegte Fakten ausdrücklich von nicht bestätigten Informationen.
Ausbildung und erste Theaterstationen
Nele Lindemann studierte Theater- und Literaturwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Schon während des Studiums arbeitete sie mit der Autorin und Dramatikerin Sibylle Berg zusammen. Das Karlsruher Gastprofil nennt projektbezogene Tätigkeiten als Regieassistentin, Dramaturgin und Kuratorin am Schauspiel Stuttgart, am Theater Neumarkt Zürich und im Haus der Berliner Festspiele.
Das Programmheft zu How to Date a Feminist ergänzt das Thalia Theater Hamburg als weitere frühe Station und führt dort Produktions- und Regieassistenz sowie dramaturgische Arbeit auf. 2017 absolvierte Lindemann an der Ludwig-Maximilians-Universität München eine Weiterbildung in Theater- und Musikmanagement.
Beruflicher Werdegang
Ab der Spielzeit 2018/19 war Lindemann am Badischen Staatstheater Karlsruhe als Referentin der damaligen Schauspieldirektorin Anna Bergmann und als Schauspieldramaturgin tätig. Bei der deutschsprachigen Erstaufführung von Samantha Ellis’ Komödie How to Date a Feminist übernahm sie die Dramaturgie. Auch für Das kalte Herz weist das Haus sie in dieser Funktion aus.
Ihr Karlsruher Regiedebüt entstand gemeinsam mit Fabian Gross: Das offizielle Programm von In den Gärten oder Lysistrata Teil 2 nennt beide für die Regie. Die deutsche Erstaufführung von Sibylle Bergs Stück fand am 9. Mai 2021 statt.
Von 2021 bis 2023 wechselte Lindemann an das Maxim Gorki Theater. Dort war sie Künstlerische Referentin für Shermin Langhoff und zugleich Kuratorische Assistentin des Berliner Herbstsalons.
Inszenierungen und Produktionen im Überblick
| Jahr | Produktion und Haus | Aufgabe |
|---|---|---|
| 2018 | How to Date a Feminist, Badisches Staatstheater Karlsruhe | Dramaturgie |
| 2021 | In den Gärten oder Lysistrata Teil 2, Badisches Staatstheater Karlsruhe | Regie mit Fabian Gross |
| 2024 | Dem Marder die Taube, Badisches Staatstheater Karlsruhe | Regie |
| 2024 | Alice im Wunderland, Badisches Staatstheater Karlsruhe | Regie und eigene Fassung nach Lewis Carroll |
| 2024 | Der Bau, Gastspiel des Badischen Staatstheaters am Theater Aalen | Dramaturgie mit Hauke Pockrandt |
| 2025 | Die Entführung der Amygdala, Vereinigte Bühnen Bozen | Regie |
| 2026 | Das Spielwerk und die Prinzessin, Oper Halle | Regie |
Für Caren Jeß’ Dem Marder die Taube zeichnete Lindemann am Badischen Staatstheater Karlsruhe verantwortlich; Premiere war am 1. Februar 2024. Im selben Jahr brachte das Haus ihre eigene Bühnenfassung von Lewis Carrolls Alice im Wunderland und Alice hinter den Spiegeln heraus. Die Inszenierung kam am 24. November 2024 im Konzerthaus zur Premiere.
Bei den Vereinigten Bühnen Bozen führte sie Regie in Anna Gschnitzers Monolog Die Entführung der Amygdala, der dort am 14. März 2025 Premiere hatte. Das Kafka-Livehörspiel Der Bau, eine Produktion des Badischen Staatstheaters, gastierte im Mai 2024 am Theater Aalen. Die Dramaturgie lag bei Nele Lindemann und Hauke Pockrandt.
Bei Franz Schrekers Das Spielwerk und die Prinzessin führte Lindemann an der Oper Halle Regie. Die Inszenierung hatte am 11. April 2026 Premiere. Eine am Folgetag erschienene Besprechung in Die Deutsche Bühne bestätigt, dass die angekündigte Premiere tatsächlich stattfand.
Familie und private Angaben
Die Beziehung zu Till Lindemann ist nicht nur eine häufig wiederholte Medienangabe. In einer Reportage des Süddeutsche Zeitung Magazins bezeichnete der Musiker Nele selbst als seine Tochter und erwähnte auch ihren Sohn. Weitere Details zum heutigen Familienleben werden hier nicht wiedergegeben, weil sie für ihr berufliches Profil nicht erforderlich oder nicht aktuell belegt sind.
Wie alt ist Nele Lindemann?
Ein offizielles Programmheft des Badischen Staatstheaters nennt 1985 als Geburtsjahr. Ohne ein bestätigtes Geburtsdatum lässt sich das Alter am 22. September 2026 nur als Spanne angeben: Nele Lindemann ist 40 oder 41 Jahre alt.
Ist Nele Lindemann verheiratet?
Ihr aktueller Familienstand ist nicht öffentlich bestätigt. Angaben zu einer Ehe oder Partnerschaft sollten daher nicht als Tatsache dargestellt werden.
Gibt es Angaben zu ihrem Vermögen?
Nein. Für Nele Lindemanns Vermögen gibt es keine nachvollziehbare öffentliche Quelle. Offizielle Theaterprofile enthalten naturgemäß keine privaten Finanzdaten. Beträge von Promi- oder Vermögensportalen sind ohne offengelegte Datengrundlage keine belastbaren Belege.
Häufig gestellte Fragen
Was macht Nele Lindemann beruflich?
Sie arbeitet als Regisseurin und Dramaturgin. Zuvor war sie als Künstlerische Referentin für Shermin Langhoff und als Kuratorische Assistentin des Berliner Herbstsalons tätig.
Welche Stücke hat Nele Lindemann inszeniert?
Zu ihren nachgewiesenen Regiearbeiten gehören In den Gärten oder Lysistrata Teil 2, Dem Marder die Taube, Alice im Wunderland, Die Entführung der Amygdala und die Oper Das Spielwerk und die Prinzessin.
Wo hat Nele Lindemann gearbeitet?
Belegt sind Stationen und Projekte in Karlsruhe, Berlin, Stuttgart, Zürich, Hamburg, Bozen, Aalen und Halle.
Ist Till Lindemann ihr Vater?
Ja. Till Lindemann bezeichnete Nele in einer Reportage selbst als seine Tochter.
Einordnung
Nele Lindemanns Laufbahn reicht von Assistenz und Dramaturgie über künstlerische und kuratorische Aufgaben bis zur Regie in Schauspiel, Kinder- und Jugendtheater sowie Oper. Die verfügbaren Quellen ergeben ein klares berufliches Profil, ohne Lücken im Privatleben mit Spekulationen zu füllen.
Recherche und Transparenz
Grundlage dieses Artikels sind öffentlich zugängliche Theaterprofile, Programmhefte und Produktionsseiten. Die familiäre Beziehung zu Till Lindemann stützt sich auf eine direkte Äußerung des Musikers in einer etablierten Zeitung. Sekundärquellen wurden nur dort ergänzend verwendet, wo sie ein bereits angekündigtes Ereignis – die Opernpremiere vom 11. April 2026 – nachträglich bestätigen. Nicht belegte Angaben wurden nicht aus Suchergebnissen, Datenaggregatoren oder Promi-Portalen übernommen.
Quellenstand: 22. September 2026
Quellen
- Nele Lindemann – Badisches Staatstheater Karlsruhe – Ausbildung, berufliche Stationen, Regiedebüt und Gaststatus.
- Programm „How to Date a Feminist“ – Badisches Staatstheater Karlsruhe – Geburtsjahr, frühe Stationen und Dramaturgie der Produktion.
- Programm „In den Gärten oder Lysistrata Teil 2“ – Badisches Staatstheater Karlsruhe – Regie und Premierendatum.
- „Das kalte Herz“ – Badisches Staatstheater Karlsruhe – Dramaturgie.
- Programm „Dem Marder die Taube“ – Badisches Staatstheater Karlsruhe – Regie und Premierendatum.
- Programmzettel „Alice im Wunderland“ – Badisches Staatstheater Karlsruhe – Regie, eigene Fassung und Premierendatum.
- „Die Entführung der Amygdala“ – Vereinigte Bühnen Bozen – Regie.
- Spielzeitheft 2024/25 – Vereinigte Bühnen Bozen – Premierendatum von Die Entführung der Amygdala.
- „Der Bau“ – Theater Aalen – Gemeinsame Dramaturgie mit Hauke Pockrandt.
- Spielplan März bis Mai 2024 – Theater Aalen – Gastspieltermine von Der Bau.
- Opernspielzeit 2025/26 – Bühnen Halle – Regie und angekündigtes Premierendatum von Das Spielwerk und die Prinzessin.
- Kritik zu „Das Spielwerk und die Prinzessin“ – Die Deutsche Bühne – Nachträgliche Bestätigung der Premiere.
- „Rammstein: Auf Tour mit der Band“ – Süddeutsche Zeitung Magazin – Direkte Äußerung Till Lindemanns zur familiären Beziehung.

