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Caoilfhionn Dunne: Karriere, Rollen und Hintergrund

Caoilfhionn Dunne: Karriere, Rollen und Hintergrund

Caoilfhionn Dunne ist eine irische Schauspielerin mit Rollen in Theater-, Film- und Fernsehproduktionen. Bekannt wurde sie unter anderem als Lizzie in der dritten und vierten Staffel der RTÉ-Krimiserie Love/Hate.. Später übernahm sie Rollen in internationalen Produktionen wie Industry, Chernobyl, Andor, Doctor Who und A Thousand Blows. Seit Februar 2026 ist sie außerdem als Dara in der Netflix-Serie How to Get to Heaven from Belfast zu sehen. Ihre Laufbahn verbindet langjährige Theaterarbeit in Dublin, London und New York mit zunehmend internationalen Fernsehproduktionen.

Herkunft und berufliches Profil

Dunne stammt aus Dublin. In einem Interview mit der Irish Times vom 6. März 2026 berichtete sie, dass sie in Finglas aufwuchs und ihre Jugend später in Phibsborough verbrachte. In einem Interview mit der Irish Times vom 6. März 2026 berichtete sie, dass sie in Finglas aufwuchs und ihre Jugend später in Phibsborough verbrachte. Beide Stadtteile liegen im Norden Dublins. Sie wird von United Agents in London vertreten und laut deren aktuellem Profil von Derick Mulvey bei MacFarlane Chard in Dublin mitvertreten.

Ausbildung und Einstieg in die Schauspielerei

Dunne begann an einer Universität in Limerick ein Jurastudium. Nach eigenen Angaben beendete sie es nach zwei Jahren, weil sie sich beruflich neu orientieren wollte. Nach ihrer Rückkehr nach Dublin absolvierte sie einen einjährigen Teilzeitkurs an der Gaiety School of Acting. Danach wurde sie in den zweijährigen Vollzeitkurs aufgenommen.

Ihre erste Fernseharbeit war die RTÉ-Produktion Little White Lies aus dem Jahr 2008, in der sie kurz nach dem Abschluss ihrer Schauspielausbildung eine kleinere Rolle spielte. Zu ihren frühen Bühnenarbeiten gehörten Macbeth und Tom Murphys The Sanctuary Lamp. 2011 trat sie in Conor McPhersons The Veil am National Theatre in London auf.

Durchbruch mit Love/Hate

Eine wichtige Station ihrer Fernsehkarriere war die Rolle der Lizzie in der irischen Gangland-Serie Love/Hate. Dunne stieß in der dritten Staffel zur Produktion und spielte die Figur auch in der vierten Staffel. Die dritte Staffel erreichte in Irland ein großes Publikum; nach Angaben von RTÉ sahen durchschnittlich 953.000 Menschen das Staffelfinale.

Für ihre Leistung in der vierten Staffel erhielt sie 2014 eine Nominierung der Irish Film & Television Academy als beste Nebendarstellerin im Fernsehen. Die offizielle Nominierungsliste bestätigt Dunne neben Elaine Cassidy, Michelle Fairley und Victoria Smurfit in dieser Kategorie.

Theaterarbeit und Nominierungen

Parallel zu ihrer Fernseharbeit blieb Dunne regelmäßig auf der Bühne tätig. In The Night Alive von Conor McPherson spielte sie Aimee am Donmar Warehouse in London. Die Produktion wechselte anschließend zum Atlantic Theater in New York. Für diese Darstellung wurde sie 2013 bei den Evening Standard Theatre Awards für den Milton Shulman Award als herausragende Nachwuchsdarstellerin nominiert.

Weitere dokumentierte Theaterarbeiten umfassen Fathers and Sons am Donmar Warehouse, Our Country’s Good am National Theatre, Katie Roche am Abbey Theatre sowie The Nest am Lyric Theatre Belfast und am Young Vic in London.

Film- und Fernsehrollen

Im Film In View verkörperte Dunne Ruth, eine Polizistin, die mit Trauer, Sucht und schweren persönlichen Verlusten kämpft. Für diese Hauptrolle wurde sie 2017 bei den IFTA Film & Drama Awards als beste Hauptdarstellerin nominiert.

Zu Dunnes weiteren internationalen Produktionen gehören Saint Maud, Chernobyl, Britannia, The Bisexual und Industry. Darin spielte sie Cynthia, Yenina, Brearn, Esther und Jackie Price. Außerdem trat sie in der BBC-Komödie Ghosts auf.

2025 spielte Dunne die technische Spezialistin Lepori in der zweiten Staffel von Andor. Im selben Jahr trat sie als Shaya Costallion in der Doctor Who-Episode „The Well“ auf. In beiden Staffeln der historischen Dramaserie A Thousand Blows spielte sie Anne Glover. Disney veröffentlichte die zweite Staffel am 9. Januar 2026.

Hauptrolle in How to Get to Heaven from Belfast

In der achtteiligen Netflix-Serie How to Get to Heaven from Belfast spielt Dunne Dara. Die von Derry Girls-Schöpferin Lisa McGee entwickelte Mischung aus Komödie, Thriller und Mystery startete am 12. Februar 2026. Gemeinsam mit Roísín Gallagher und Sinéad Keenan gehört Dunne zum zentralen Trio langjähriger Freundinnen, das den verdächtigen Tod einer früheren Schulfreundin untersucht.

Im Gespräch mit der Irish Times beschrieb Dunne die Produktion als „Traumjob“, weil sie für die Dreharbeiten durch Irland reisen und zugleich Menschen zum Lachen bringen konnte. Ihre Figur Dara bildet gemeinsam mit Saoirse und Robyn das zentrale Trio der Serie.

Häufig gestellte Fragen

Wer ist Caoilfhionn Dunne?
Caoilfhionn Dunne ist eine irische Schauspielerin aus Dublin. Sie arbeitet in Theater-, Film- und Fernsehproduktionen.

Wie wird Caoilfhionn Dunnes Vorname ausgesprochen?
In einem Porträt des London Evening Standard wurde die Aussprache ungefähr mit „Keelan“ wiedergegeben.

Welche Rolle spielt Caoilfhionn Dunne in How to Get to Heaven from Belfast?
Sie spielt Dara, eine der drei langjährigen Freundinnen im Zentrum der achtteiligen Netflix-Serie.

In welchen Staffeln von Love/Hate war Caoilfhionn Dunne zu sehen?
Dunne spielte Lizzie in der dritten und vierten Staffel von Love/Hate.

Für welche Preise wurde Caoilfhionn Dunne nominiert?
Dokumentiert sind unter anderem eine Evening-Standard-Nominierung für The Night Alive im Jahr 2013 sowie IFTA-Nominierungen für Love/Hate im Jahr 2014 und In View im Jahr 2017.

Fazit

Dunnes bisherige Laufbahn umfasst kontinuierliche Theaterarbeit sowie Rollen in irischen und internationalen Film- und Fernsehproduktionen. Ihre dokumentierten Nominierungen betreffen alle drei Bereiche: Theater, Fernsehen und Film.

Verantwortlich

Ryan Ellis

Ryan Ellis ist Redakteur und Herausgeber von Themenvitrine. Seine journalistische Arbeit konzentriert sich auf Unterhaltung, Politik, Persönlichkeiten und digitale Kultur. Für seine Beiträge nutzt er nach Möglichkeit überprüfbare Primärquellen wie offizielle Dokumente, Unternehmensangaben und öffentliche Gerichtsunterlagen. Dabei legt er besonderen Wert auf Genauigkeit, Transparenz, redaktionelle Unabhängigkeit und den Schutz der Privatsphäre.

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